Auf der Suche nach dem idealen Arbeitgeber

Auf der Suche nach dem idealen Arbeitgeber

Arbeitgeber gefordert

Arbeitgeber haben es heute nicht leicht. Der Fachrkräftemangel macht ihnen schwer zu schaffen, die Weltwirtschaft ist von Corona betroffen und das Winterwetter drückt weiter auf das Gemüt der Konsumenten und Verbraucher.

Zu allem Überfluss haben es Arbeitsuchende heutzutage auch besonders leicht, Arbeitgeber zu vergleichen und generell Informationen über einen potentiellen Arbeitgeber zu finden.

Arbeitnehmer im Vorteil

Das ist allerdings für Arbeitsuchende ein Segen. Denn die individuellen Anforderungen an einen Arbeitgeber sind individuell sehr unterschiedlich. Gerade da sich in den letzten Jahren die Erwerbsbiografien verändert haben und nicht mehr so stringent sind wie früher.

Insofern ist auch die Frage, was denn nun ein idealer Arbeitgeber ist, nicht einfach allgemeingültig zu beantworten. Trotzdem gibt es natürlich Trends. So hat Corona das Homeoffice in die öffentliche Wahrnehmung gebracht wo es früher überhaupt nicht stattfand. Arbeitszeiten, Work Life Balance und soziale Verantwortung sind dabei einige der neuen Faktoren, mit denen sich Arbeitgeber konfrontiert sehen und auf die Bewerber generell stärker achten als früher.

Ein Auszug aus dem Artikel

Unter einem idealen Arbeitgeber stellen sich alle etwas anderes vor. Während manche auf Jobsuche ein gutes Gehalt anstreben, ist anderen die Work-Life-Balance wichtiger. Doch im Grunde liegen die Vorstellungen gar nicht so weit auseinander. Vor allem mit Ehrlichkeit und Flexibilität können Unternehmen punkten.

Kristin Glöckner war bei ihrer Jobsuche rigoros: „Wenn ein Arbeitgeber kein Homeoffice angeboten hat, habe ich ihn gleich aussortiert“, sagt die 33-Jährige, die in den vergangenen Monaten eine neue Herausforderung im Marketing gesucht hat. Als voll berufstätige Mutter wünscht sie sich Flexibilität und eine gute Work-Life-Balance: „Ich möchte Beruf und Familie miteinander vereinen – was das Homeoffice erleichtert.“

Wie ihr geht es vielen Bewerberinnen und Kandidaten heute. Das beobachtet auch Jutta Rump, Professorin für Internationales Personalmanagement und Organisationsentwicklung an der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen. Die Generation Y, also alle ab 1980 Geborenen, – zu ihr gehört die Bewerberin Glöckner – habe wie die Generation Z, das sind alle ab etwa 2000 Geborenen, auch schon vor der Pandemie Wert auf einen mobilen Arbeitsplatz gelegt. Trotz alledem waren deutsche Unternehmen in der Präsenzkultur verhaftet. „Vor Corona wurde immer gesagt: Das geht nicht. Corona hat gezeigt: Es geht“, sagt Rump. Seither ist das Homeoffice für viele aus dem Lebensmodell nicht mehr wegzudenken. Aber nur zu Hause zu sitzen und niemanden aus dem Kollegium mehr zu treffen, kommt für die meisten auch nicht infrage. „Es ist die Wahlfreiheit, die die Attraktivität ausmacht“, sagt die Professorin.

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