Weiterbildung als Weg aus der Krise? karriere.at Stimmungsbild

Weiterbildung als Weg aus der Krise? karriere.at Stimmungsbild

Die Corona Krise als perfekter Zeitraum für eine berufliche Weiterbildung? Dieser Frage geht dieser Artikel aus Österreich nach. Wir empfehlen diesen Artikel zur Weiterbildung in jedem Fall zur Lektüre, möchten aber darauf hinweisen, dass Weiterbildung sowieso zur Karrierplanung dazu gehört. Das reine Surfen auf Jobplattformen wie Monster, Indeed, Jobware oder Stepstone alleine dürfte heute kaum noch ausreichen. Insofern kann die Corona Krise hier vielleicht einen notwendigen Motivationsschub gebracht haben, idealerweise ist das Thema aber immer präsent. Warum? Dazu jetzt mehr.

Weiterbildung – Lebenslanges Lernen

Das die Digitalisierung den Wandel von Gesellschaften und vor allem der Arbeitswelt voran treibt, hat mittlerweile wohl jeder mitbekommen. Dabei ist die Digitalisierung nur ein weiterer Treiber im sich ständig verändernden Wirtschaftskreislauf. Nicht erst seit der Globalisierung sind Geschäftsbereiche einem Wandel unterworfen, müssen sich Industrien und UNternehmen immer häufiger neu erfinden, um am Markt überleben zu können. Insofern gilt die lebenslange Beschäftigung bei ein und demselben Unternehmen schon lange als Auslaufmodell. Einen Beruf erlernen und diesen ein Leben lang beizubehalten ist immer mehr die Ausnahme. Dazu kommt, dass durch die Digitalisierung Wissen und Dienstleistungen auch international verfügbar geworden sind. Insofern befinden sich die nationalen Arbeitskräfte unter einem immer stärkeren Druck. Viele Projekten werden schon heute „remote“ oder in der „Cloud“ erledigt. Ganze Softwareentwickler Teams arbeiten von Indien aus für die ganze Welt.

Insofern ist es unumgänglich, dass auch Arbeitskräfte in Europa, um nicht den Anschluss zu verlieren und die vielleicht höheren Löhne zu rechtfertigen, die eigene Qualifizierung permanet voran treiben.

Der Fachrkräftemangel in Deutschland

Das trotz dieser Entwicklungen vor allem Deutschland aktuell eher ein Fachkräftemangel herrscht, nimmt dem vorgesagten zwar etwas den Druck. Das darf aber über die Wichtigkeit nicht hinwegtäuschen. Denn die Digitalisierung beginnt gerade erst, ihre zware produktive aber auch grundlegende Veränderung der Arbeitswelt zu entfalten.

Denn Tatsache ist, daß es eine große Anzahl von Tätigkeiten und Jobs geben wird, die zukünftig entweder überhaupt nicht mehr vorhanden sind oder woanders bzw. von Maschinen erledigt werden.

Das betrifft zudem nicht mehr rein den Industriesektor, wo bereits seit Jahren ganze Autos von Robotern gefertigt werden. Im Gegenteil, nun sind auch Dienstleistungen an der Reihe, die heut vielleicht noch von Menschen mit Studienabschluss erledigt werden.

Insofern kommt der Druck zur Weiterbildung auch in der Mitte der Gesellschaft und in höheren Qualifikationen an. Wer für den Arbeitmarkt wertvoll bleiben will, muss sich ständig hinterfragen und Weiterbilden.

Teilweise, um seinen Lebensstandard zu halten oder zu vergrößern, teilweise sicher auch, um überhaupt einen Job zu bekommen.

Sicher bedeutet das gleichzeitig, dass auch neue Arbeitsplätze entstehen werden. Doch schon heute ist deutlich, dass es voraussichtlich weniger werden. Trotzdem kann in dieserm Wandel auch eine Chance gesehen werden. Denn wenn es Menschen gibt, die vielleicht mehr Zeit haben, da Homeoffice, Schichtsysteme oder einfach eine allgemein höhere Produktivität ihnen diese geben, haben sie Zeit für andere Dinge. Da der Mensch grundlegend produktiv ist, gehen wir einfach mal davon aus, dass dann viele neue Dinge oder Projekte entstehen können.

Mehr dazu auch in diesem Artikel nach Auszug und Link unten:

„Linz (OTS) – Seit Beginn der Corona-Krise hört man immer wieder die Parole „Krisenzeit ist Qualifizierungszeit“. Je höher die Qualifizierung, desto besser sind auch die Chancen am momentan – gelinde gesagt – schwierigen Arbeitsmarkt. Wer jetzt aufgrund der Pandemie seinen Job verloren hat, soll sich durch Weiterbildung für jene Jobs qualifizieren können, für die Unternehmen händeringend Fachkräfte suchen. karriere.at hat in einem nicht repräsentativen Online-Stimmungsbild bei Arbeitnehmer*innen und Arbeitgeber*innen nachgefragt, was in puncto Weiterbildung 2021 auf dem Plan steht:

Auf die Frage nach aktuellen Weiterbildungsplänen meint die Mehrheit (35 Prozent) der 445 befragten Arbeitnehmer*innen: „Ich peile eine Zusatz-Qualifizierung für meinen derzeitigen Arbeitsbereich an.“ 27 Prozent geben an, ihre digitalen Fähigkeiten ausbauen zu wollen. Jede/r Fünfte (22 Prozent) hingegen hat nicht vor, sich aktuell weiterzubilden. Ein (Distance Learning) Studium und eine komplette berufliche Umorientierung denken immerhin 16 Prozent der Befragten an.“

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