Was Jobsuchende am meisten nervt

Auf Jobsuche? Nicht zufrieden mit vielen Jobangeboten, die Du als Jobsuchende bei Monster, Stepstone oder Indeed findest? Dann spricht der folgende Artikel Dir bestimmt aus der Seele. Denn trotz Digitalisierung und Modernisierung, einige grundlegende Ding werden von Arbeitgebern immer noch falsch gemacht und können dazu führen, dass Jobsuchende abspringen.

Jobsuchende und Candidate Journey

Vielen Unternehmen ist leider immer noch nicht klar, dass sich der Arbeitsmarkt gedreht hat oder zumindest stark im Wandel begriffen ist. Vorbei die Zeiten, in denen es ausreichte, eine Stellenanzeige in der Tageszeitung zu schalten um dann in Ruhe die Tonnen von Bewerbungen zu sortieren. Heute haben Jobsuchende das Sagen. Nun mag das überspitzt sein, letztlich hat die Digitalisierung auch zu einer Professionalisierung von Bewerbungsverfahren geführt.

Allerdings scheint es so, dass viele Arbeitgeber nun andererseits glauben, diese Digitalisierung würde nunmehr die klassische Personalarbeit überflüssig machen. Dem ist aber nicht so, ganz im Gegenteil. Gerade digitalisierte Prozesse verlangen nach einer Begleitung von Menschen, gerade wenn diese mit den Prozessen nicht so häufig umgehen. Dabei ist die Rekrutierung von Mitarbeitern bzw. der Bewerbungsprozesse in Paradebeispiel.

Denn was oft übersehen wird ist, dass die Gewinnung von Mitarbeitern bereits im Bewerbungsverfahren beginnt. Hier muss bereits die Stellenanzeige aber auch das dann folgende Verfahren, schlank, zielgerichtet und unterhaltsam verlaufen. Wer hier Fehler macht, nicht zeitnah antwortet oder auf anderer Art und Weise Wertschätzung gegenüber Jobsuchenden vermissen lässt, gefährdet den Erfolg seiner Rekrutierungsbemühungen.

Was Arbeitgeber beachten sollten.

Als Arbeitgeber geht es also darum, auch in Zeiten der fortschreitenden Digitalisierung, nicht den Kontakt zu den Menschen zu verlieren. Denn die Digitalisierung ist kein Selbstzweck sondern dient der Herausforderung Menschen vom eigenen Unternehmen zu überzeugen und als Mitarbeiter zu gewinnen. Dabei kann man viel falsch machen und bloss weil eine Nachricht digital übermittelt wurde, heisst es nicht, dass man sie nicht beantworten muss.

So ist dann dieser „Digital Knigge“ auch eine große Herausforderung, gerade in Anbetracht von jungen Generationen, die ganz anders Kommunizieren, als noch vor einigen Jahren üblich. Anders herum, wer es gewohnt ist, immer sofort eine Antwort auf Chats oder Emails zu erhalten, wartet auch im Bewerbungsverfahren ungerne länger als nötig. Vor diesem Hintergrund müssen die internen Prozesse angepasst werden. Das beginnt mit den Stellenanzeigen, hört dabei aber nicht auf. Denn gerade auch die Abstimmung zwischen HR und Fachabteilung bietet manigfaltige Möglichkeiten der Verbesserung. Zu oft sieht man Jobangebote, die mit völlig überladenen Inhalten Beweber abschrecken. Hier sollte bereits im Vorfeld die Candidat Journey im Blick behalten werden. In der Jobanzeige taucht dann nur das Wichtigste auf und vor allem solche Punkte, die neben dem Unternehmen auch den Bewerber interessieren. Denn um den geht es hier in erster Linie.

Fazit

Also, wer sich hier angesprochen fühlt, findet im verlinkten Artikel weitere Informationen. Arbeitgeber eventuell Ansätze zur Verbesserung der eigenen Prozesse. Jobsuchende eventuell Verständnis für die Herausforderungen der Arbeitgeber.

Trotz – oder gerade wegen der Corona-Pandemie – befinden sich derzeit viele Menschen auf Jobsuche. Doch auf dem Weg zum passenden Job müssen Bewerber*innen häufig viele Hürden überwinden. Das raubt Nerven – und kostet Zeit: Vom Beginn der Jobsuche bis zur Vertragsunterschrift dauert es im Schnitt in Deutschland 4,7 Monate. Das ergab eine Studie der Jobplattform StepStone, für die 28 000 Menschen befragt wurden und die repräsentativ für die Erwerbsbevölkerung ist.

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