Jobsuche – Die Vorüberlegungen

Heutzutage macht es uns die Digitalisierung leicht, sofort mit der Jobsuche zu starten. Jobbörsen und Onlinetools laden zur Suche ein und die Hürden um eine erfolgreiche Bewerbung abzugeben, wurden immer weiter gesenkt. Besonders wichtig für eine erfolgreiche und schnelle Suche ist aber, die Jobsuche mit Vorüberlegungen vorzubereiten.

Jobsuche Vorüberlegungen: Wieviel Zeit sollte man sich nehmen?

Doch ist diese Hektik überhaupt angebracht? Denn immerhin handelt es sich bei der Suche nach einem Job ja nicht um den Einkauf von Gebrauchsgütern in einem Onlinekaufhaus, sondern eine Entscheidung von einiger Tragweite.

Von daher kommt man unserer Meinung nach zunächst um eine grundlegende und gute Vorbereitung nicht herum. Nur wer gewisse Dinge mit sich selbst klärt, kann gut vorbereitet und zielgerichtet auf die Jobsuche gehen und die perfekten Bewerbungsunterlagen für sich erstellen.

Wenn man diese Vorüberlegungen und Entscheidungen für sich angestellt hat, kann der eigentliche Bewerbungsprozess beginnen. Dann spricht auch nichts dagegen, sich mittels digitaler Hilfsmittel und schlanken Prozessen so schnell wie möglich um einen neuen Job zu kümmern.

Ohne diese Vorüberlegungen landet man allerdings schnell beim falschen Job, so dass die am Anfang gesparte Zeit dann wieder für einen Jobwechsel drauf geht.

Welche Punkte sollte man klären?

Die grundlegenden Fakten haben die meisten im Rahmen ihrer Jobsuche schnell zur Hand. Gute Bezahlung, nette Kollegen, ein tolles Unternehmen und eine gute Erreichbarkeit sind sicher wichtig. Genauso wichtig ist es aber auch, im Vorfeld grundlegend die Region festzulegen. Nur wer weiss, wo bzw. in welchen Städten er arbeiten will, kann mit angemessenem Aufwand suchen.

Darüber hinaus kann es Sinn machen, auch fachlich Vorüberlegungen anzustellen. Suche ich einen Job um Geld zu verdienen oder will ich fachlich ganz bestimmte Tätigkeiten ausführen? Gibt es vielleicht Randgebiete meiner Fachrichtung, die ich mir auch vorstellen kann?

Diese Überlegungen führen dann dazu, dass man in den verschiedenen Jobbörsen oder sozialen Netzwerken zielgerichtet Suchen kann. Insbesondere haben diese Stellschrauben auch einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Ergebnisse von Jobsuchen. Denn sowohl inhaltlich wie von der Anzahl her, variieren die Suchergebnisse teilweise erheblich. Auch kann ich mein Profil z.B. bei XING oder LinkedIN entsprechend anpassen und auf meine Jobsuche ausrichten. Beiträge in sozialen Netzwerken oder Gruppen zu meinen Fachbereichen stärken mein Profil.

Somit werden im Vorfeld Überlegungen angestellt, die dann zu Entscheidung führen, um die Jobsuche zum Ziel zu führen. So gibt es Regionen, wo ich vielleicht einen Job aber keine Wohnung finde. Andererseits gibt es tolle Jobs in abgelegenen Regionen, ganz zu schweigen von den Unterschieden in bestimmten Berufsbildern.

Ergänzend dazu kann auch die gezielte Lektüre von Bewerbungsratgebern oder Hilfsmitteln zur Gestaltung der Bewerbungsunterlagen weiterhin empfohlen werden. Was man zudem nicht aus den Augen verlieren sollte ist, daß viele Unternehmen zwar mittlerweile auf komplett digitale Bewerbungsprozesse setzen, es immer wieder auch dazu kommt, das schriftliche Bewerbungsunterlagen in Papierform möglich oder sogar gewünscht sind. Auch hierauf sollte man vorbereitet sein.

Jobsuche: Fazit

Im Ergebnis beginnt jede Jobsuche also mit einem bunten Strauß an Vorüberlegungen und viel wichtiger, daraus resultierenden Entscheidungen, die ich als Jobsuchender treffen muss.

Nur so habe ich die besten Chancen auf einen tollen Job und kann mich im Rahmen eines Bewerbungsverfahrens auch gegenüber dem potentiellen Arbeitgeber richtig und auf Augenhöhe positionieren.

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