Corona macht kritisch – Jeder Vierte ist auf Jobsuche

Kritisch im Hinblick auf den eigenen Arbeitsplatz – Wie sich die Coronakrise auf die Jobsuche auswirkt, ist bereits Bestandteil vieler Diskussionen und Untersuchungen. Erstaunerlicherweise hat die Coronakrise den Arbeitsmarkt zwar durchgerüttelt, die ganz grosse Krise ist aber ausgeblieben. Noch immer sind die Jobboards der Arbeitsagentur, Monster oder Indeed aber auch spezailisierte Jobboards wie Chemiepharmajobs oder ITJOBS365, voll von Jobangeboten. Das lag zum einen an den staatlichen Hilfen. Zum anderen auch daran, dass sich die Auswirkungen vor allem in einigen wenigen Branchen besonders stark gezeigt haben.

Kritisch in der Krise

Nichtsdesto trotz hat sich die Krise natürlich generell auf das Gefühlsleben aber auch die Wahrnehmung der eigenen Person von vielen Arbeitnehmern ausgewirkt. Kritisch wird hinterfragt, ob alles so bleiben kann oder soll. Die Frage nach der Sicherheit des eigenen Arbeitsplatzes stand dabei sicher an erster Stelle. Denn neben der Coronakrise hat sich auch immer stärker gezeigt, dass die Digitalisierung einen deutlichen EInfluss auf den Arbeitsmarkt nehmen wird.

So hat die Krise hier Umbrüche beschleunigt, die vorher schon angelegt waren, nun aber deutlich an Fahrt gewonnen haben. Selbst Jobs, bei denen es früher für undenkbar gehalten hat, sind von diesem Umbruch bedroht. Da verwundert es nicht, wenn die Jobsuche davon beeinflusst wird.

Natürlich können auch diese Einschätzungen nur Momentaufnahmen sein. Denn wohin sich der Arbeitsmarkt tatsächlich entwickelt, kann niemand vorhersagen. Sicher, die Digitalisierung wird alle Bereiche betreffen, in denen sie möglich ist. Trotzdem sollte man bei der Jobsuche weiterhin kritisch auch darauf achten, was die eigenen Stärken und Vorlieben sind. Denn was die letzten Jahre ebenfalls gezeigt haben ist, dass immer mehr Entscheidungen nur noch eine mittelfristige Halbwertzeit haben.

Fazit

So gehört es dann auch zum Umdenken von Jobsuchenden, sich darauf einzustellen, häufiger den Job zu wechseln. Lebenslanges Lernen wird unumgänglich und sicher wird es immer wieder nötig sein, die eigene Qualifikation zu erweitern oder verändern. Nur so kann die eigene Arbeitskraft auf Dauer für den Arbeitsmarkt attraktiv bleiben. Das wird in Zukunft sicher nicht mehr nur ein Arbeitgeber für den größten Teil des Berufslebens sein. Denn so wie das Arbeiten selbst sich verändert und „hybrid“ wird, werden sich die Phasen der Berufstätigkeit verändern und nie gleich bleiben.

Insofern mag der unten zitierte und verlinkte Artikel ein Ansatz sein, sich kritisch damit auseinander zu setzen. Wenn Sie Fragen oder Anregungen zur Karriereplanung benötigen, kontaktieren Sie uns gerne jederzeit.

Hier gibt es einen Auszug aus dem Originalartikel:

Die rund 28 000 Menschen nannten auch Gründe: „Mein Job ist nicht krisenfest“, gilt besonders für Branchen wie Touristik, Freizeit oder Kultur. Ein weiter Teil der Befragten wünscht sich Veränderung, weil der Job nicht mehr als sinnstiftend wahrgenommen wird. „Mein Arbeitgeber war nicht für mich da“, ist für ein Fünftel der Befragten ein Auslöser für Neuorientierung nach der Krise. „Ich bin nicht fit für die Zukunft“, glauben 21 Prozent, die sich mit der Zunahme digitaler Tools schwer taten.

Mehr dazu im Artikel nach dem Link:

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